Pressemeldung
15.09.2010:
Saunagänger leben länger:
Körperkerntemperatur wirkt sich laut Studie auf Alterungsprozess aus

Schwäbisch Hall, im September 2010. Wer regelmäßig in die Sauna geht, kann sein Leben verlängern. So lautet das Ergebnis der jahrzehntelangen Forschung zur Sauna-Wirkung von Priv.-Doz. Dr. med. Rainer Brenke.
Die Motivation, regelmäßig zu saunieren, geht längst über die Erhaltung des allgemeinen Wohlbefindens und den beliebten Wellnessfaktor hinaus. Dr. Brenke ist davon überzeugt, dass bei regelmäßiger Anwendung selbst Arztbesuche verhindert werden können. Die bedeutsamste Beobachtung der aktuellen Forschung ist aber die thermische Anpassungsfähigkeit des Körpers und die dadurch resultierende, langfristige Absenkung der Körperkerntemperatur.
Regelmäßige Saunagänger schwitzen schon nach wenigen Wochen gesünder und effizienter als zu Anfang. Auch frieren diese im Winter nicht so schnell und leiden im Sommer weniger unter Hitze. In diesem Zusammenhang intensiviert der Organismus im Laufe der Zeit seine Möglichkeit zur Wärmeabgabe – bereits nach zehn Saunabädern steigt durch die stärkere Durchblutung die Hauttemperatur an. Die Wärmeabgabe wird so einerseits verbessert, andererseits bewirkt die dadurch verringerte Isolationswirkung der Körperschale durch regelmäßiges Aufheizen und Schwitzen in der Sauna ein langfristiges Absinken der Körperkerntemperatur. Die Probanden der Studie nahmen das Absinken der Körperkerntemperatur binnen weniger Wochen auf 0,5 °C unter den Sollwert äußerlich nicht etwa durch Frieren oder Frösteln wahr – nach vollzogener thermischer Anpassung stellte sich der neue Sollwert einfach dauerhaft ein.
„Eine um 0,5 °C niedrigere Köperkerntemperatur hätte eine Steigerung der Lebenserwartung um wenigstens fünf Jahre zur Folge. Würde man mit der thermischen Anpassung im mittleren Lebensalter beginnen, blieben immer noch zwei bis drei Jahre Verlängerung der Lebenserwartung.“ Eine thermische Anpassung von Saunagängern durch die Wechselreize ermöglicht gleichsam die Verzögerung von verschiedenen Alterungsprozessen: So wie die meisten Lebensprozesse temperaturabhängig sind, beschleunigt Wärme ganz allgemein viele Abläufe, während Kälte auch verlangsamend wirken kann.
Um die beschriebenen gesundheitlichen Effekte zu erzielen, ist das Aufheizen der Sauna bis auf 90 °C sowie das Abduschen mit kaltem Wasser auschlaggebend. Regelmäßig betriebenes Saunabaden senkt schließlich die Körperkerntemperatur ab und führt neben der Stärkung der körpereigenen Abwehrmechanismen. „Japanische Studien belegen, dass die blutgefäßerweiternde Wirkung des Heiß-Kalt-Wechselreizes bei der Saunatherapie der Entstehung von Arteriosklerose entgegenwirkt. Außerdem führt die niedrigere Körperkerntemperatur zu einer verringerten Entstehung freier Radikale, welche Alterungsprozesse im Körper beschleunigen. Dabei ist die klassische Sauna mit zwei bis drei Gängen à zehn bis 15 Minuten die effektivste Art, seinen Körper abzuhärten. Wichtig für das Erweitern der Blutgefäße ist die heiße Luft und die anschließende Abkühlung – für den langfristigen Effekt also der Wechselreiz zwischen Wärme und Kälte. Schon nach wenigen Monaten sinkt die Körpertemperatur, während die Hauttemperatur ansteigt und sich die Abhärtung einstellt.“ so Brenke.
Die positiven Wirkungen kann man sich ganz leicht mit einer Sauna in die eigenen vier Wände holen: KLAFS, führender Hersteller im Bereich Sauna und Spa, bietet attraktive Gestaltungsmöglichkeiten für die regelmäßige und wohltuende Abhärtung von Körper und Geist. Mit Designlösungen für wirklich jeden Raum wird die heimische Sauna damit zum ganz privaten Gesund- und Jungbrunnen.
Dr. med. Rainer Brenke arbeitet derzeit als Chefarzt für Naturheilverfahren an der Hufelandklinik Bad Ems.
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Bild 1: Best Ager
Bild 2: Saunagänger
Bild 3: Dr. Brenke

