Tauchbecken

Tauchbecken

Abkühlungserlebnis der besonderen Art.

Beschreibung

Perfekte Abkühlung: Das Tauchbecken

Durch Wärme- und Kältereize wird die Blutzirkulation im gesamten Körper angeregt und verbessert. Beim Saunabaden reagieren die Haut und die Blutgefäße. Die Gefäße weiten sich und die Durchblutung nimmt zu. In der Abkühlphase verengen sich die Blutgefäße durch die gezielte Kaltwasseranwendung, perfekt hierbei ein kurzes Tauchbad. Kaltreiz wirkt wie ein starker Alarm im Körper und löst Gegenreaktionen aus – das ist ein Teil des Reaktionstrainings, altmodischer als „Abhärtung“ bezeichnet: War das kalte Bad ein starker Reiz, folgt nun eine deutliche Entspannung. Was beim Fallschirmspringen oder Drachenfliegen im Großen geschieht, nämlich eine plötzliche Ausschüttung von Stresshormonen, geschieht beim Abkühlen im Kleinen, hat aber ebenfalls eine euphorisierende, stimmungsaufhellende Wirkung. Die Kälte führt dazu, dass sich die in der Hitze erweiterten Blutgefäße schnell zusammenziehen. Dadurch bleibt aber mehr Wärme im Körperinneren. Um die Blutgefäße wieder zu öffnen und mehr Wärme abstrahlen zu können, ist ein warmes, nur knöchelhohes Fußbad geeignet. Die Abkühlungsphase sollte mit einem starken Kältereiz beendet werden. Hierzu eignet sich ein kurzes Bad im Tauchbecken perfekt. Auf die starke Reizfolge Hitze – Abkühlung folgt eine ebenso starke Entspannung, die durch die Wiederholung mehrerer Badeabläufe noch vertieft wird.

Das Tauchbecken bietet eine gute Möglichkeit, sich nach dem Saunagang abzukühlen. Der Aufenthalt im Tauchbecken sollte nicht länger als 10 bis 20 Sekunden betragen, da das kalte Wasser dem Körper sonst zuviel Wärme entzieht. Möchten Sie im Tauchbecken eintauchen, sollten Sie vorher aus hygienischen Gründen den Schweiß abspülen. Nach der Abkühlung folgt nun die deutliche Entspannung. Wenn sich die Blutgefäße in Haut und Unterhaut stark zusammenziehen, verlagert sich das Blut in den Körperkern, sodass die inneren Organe wie beispielsweise die Niere nun vermehrt durchblutet werden. Im Übrigen bedeutet "abtauchen" durchaus auch mit dem Kopf einzutauchen. Beim Tauchbecken kann diese Verlagerung des Blutes ins Körperinnere besonders deutlich ausgeprägt sein. Deshalb sollten Menschen mit hohem Blutdruck und Schwangere kein Tauchbad nehmen, weil für sie die plötzliche Blutdrucksteigerung unerwünscht ist. Kreislaufschonendes kaltes Abbrausen von herzfern in Richtung Körpermitte ist dagegen möglich.