Sauna

So individuell wie ihre Besitzer: Die Sauna-Modelle von KLAFS sind vielfältig und bieten für jeden Geschmack das Richtige. Treffen Sie Ihre Wahl!


Die Wurzeln des Schwitzbades in die eigene Sauna nach Hause holen

Wärme, wie zum Beispiel die der Sauna oder dem Dampfbad, war in den gemäßigten Breiten Luxus. Die Reinigung des Körpers und rituell auch der Seele ist jedoch schon immer allen Menschen ein Bedürfnis gewesen. Es bot sich an, zur Reinigung nicht mit hohem Energieaufwand einen ganzen Zauber mit Wasser zu erwärmen, um sich darin zu reinigen, sondern mit weit weniger Material einige Steine zu erhitzen, die in einer Kuhle oder einem umschlossenen Raum rasch für eine starke Erwärmung sorgten.

Nicht nur die Finnen blicken hier auf eine sehr lange Tradition zurück, sondern auch die Indianer Nordamerikas praktizierten diese Technik, die heute als „Schwitzhütte“ mit vielfach esoterischen Zutaten wieder gefragt ist. Russischen Ursprungs ist das Dampfbad, das aber im süd- und mitteleuropäischen Raum auch die Römer bereits kannten und zu hoher Vollendung brachten, indem sie Räume mit unterschiedlicher Wärme und Luftfeuchtigkeit hintereinander anordneten.
SaunaPUR® ist die Antwort von KLAFS für Ihre Sauna zu Hause, die finnische Rauchsauna nachzuempfinden, die urigere Variante mit einer sehr gleichmäßigen Temperaturstrahlung.


Informationen über Sauna

Das Wort Sauna stammt aus dem finnischen und bedeutet übersetzt Erd- oder Schneegrube. In Finnland fanden sich im vergangenen Jahrhundert neben dem bekannten Sauna-Blockhaus (siehe Rauchsauna) viele solcher Erdgruben (siehe Erdsauna). Die finnische Sauna, wie wir sie heute kennen, ist eine Weiterentwicklung.

In etlichen Kulturen gab es schon Schwitzbäder, denn hierzu mussten nur kleine Mengen Wasser erhitzt werden – weit weniger als für ein Bad im Zuber notwendig wäre. Aus Finnland verbreitete sich die Sauna zunächst vor allem durch erstaunliche Erfolge finnischer Sportler. Zwei Finnen liefen bei den Olympischen Spielen in Paris 1924 trotz brütender Hitze auf der 5.000– und 10.000–Meter–Distanz allen Konkurrenten davon. Und dies wohl auch dank regelmäßiger Saunagänge.

Die Sauna ist eine wechselwarme Badeform, was bedeutet, dass zunächst ein Schwitzbad / Saunagang bei hoher und trockener Hitze vorgenommen wird und anschließend eine kräftige Abkühlung des Körpers (mit Kaltwasser, Eis, Schnee, Frischluft) erfolgt. Erst dann kann die Sauna bei regelmäßiger Anwendung das Immunsystem stärken und die vielen weiteren gesundheitlichen Aspekte mit sich bringen. 

Die Saunatemperatur, auch Badetemperatur genannt, sollte je nach Verträglichkeit zwischen 80 und 100 °C liegen. In Finnland wird zum Teil sogar bei 120 °C sauniert. Grundsätzlich gilt die Faustregel: Lieber kurz und bei höherer Temperatur als länger bei zu niedriger Temperatur schwitzen. Die optimale Saunatemperatur oder auch Badetemperatur ist immer die, in der Sie sich am wohlsten fühlen.

Eine Sauna mit zwei oder drei Stufen bietet die Möglichkeit, in zwei Temperaturbereichen saunieren zu können. Auf der zweiten Bank liegt die Temperatur bei etwa 60 °C, auf der dritten Bank bei 70 °C. In Kopfhöhe im Sitzen auf der dritten Bank werden etwa 90 °C gemessen. Durch Sitzen oder Liegen auf der zweiten oder dritten Bank kann man also unterschiedliche Sauna-Temperaturen auf sich wirken lassen.

Für den Aufguss in der Sauna wird aus einem Kübel mit einer Kelle eine größere Menge Wasser (dem häufig duftende ätherische Öle beigefügt sind) über die heißen Steine auf dem Saunaofen gegossen. Eine Dampfwolke vernebelt den Raum und erfüllt ihn zugleich mit dem Duft. Die schlagartig erhöhte Luftfeuchtigkeit in der Sauna führt zu einem deutlich erhöhten Hitzeempfinden. Eine weitere Hitzesteigerung entsteht durch Verwirbeln der feuchten Luft mit einem Handtuch. Der Aufguss stellt einen zusätzlichen Hitzereiz dar, der die Schweißdrüsen auf Hochtouren arbeiten lässt. Die Kabinentür sollte während des Aufgusses nicht geöffnet werden. Der Sauna Aufguss findet in der Regel am Ende des Saunagangs, sozusagen als krönender Abschluss des Saunagangs statt.