Reizvolle Kombination


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Seit kurzer Zeit ist das Fichtelgebirge um eine interessante Attraktion reicher: Mit dem Siebenquell GesundZeitResort hat im fränkischen Städtchen Weißenstadt am Rande des Fichtelgebirges eine moderne Thermen- und Wellness-Landschaft mit angeschlossenem Hotel eröffnet, bei der die Investoren die Geschichte der Bäderkultur und die Traditionen der Region sehr harmonisch mit zeitlos-moderner Architektur und energieeffizienter Technik kombiniert haben.


Nicht nur wegen seiner beeindruckenden Dimensionen und großen Angebotsvielfalt ist das Siebenquell GesundZeitResort eine genaue Betrachtung wert. Rund 60 Mio. Euro Investitionssumme, etwa 100.000 Quadratmeter Gesamtfläche, mehr als 70.000 Quadratmeter Thermenlandschaft mit rund 1.500 Quadratmetern Wasserfläche – so lauten die wichtigsten Eckdaten im Überblick.

Hinzu kommt ein Vier-Sterne-Superior-Hotel mit 125 Zimmern und 225 Betten, das direkt an die Thermen- und Wellnesslandschaft angrenzt und nicht nur moderne Tagungs- und Seminarräume, sondern auch eine Schulungsküche für betrieblichen Präventionskurse oder Gesundheits-förderungsmaßnahmen zum Thema Ernährung bietet.

Der noch interessantere Punkt an diesem Projekt ist aber die klare thematische Ausrichtung, welche die Gäste auf eine spannende Zeitreise schickt, die sogar einen eigenen Namen hat – GesundZeitReise.

Die Besucher des Siebenquell erleben hier, beginnend im Jahr 1250 v.Chr. bis in die Neuzeit, in verschiedenen Themenbereichen die ganze Vielfalt von Therapien, Anwendungen und Einrichtungen, die den Menschen teils schon seit Jahrtausenden Gesundheit und Wohlbefinden schenken. Hier stehen zum Beispiel ein Sand-Licht-Bad mit wohlig-warmem Sand oder ein Mineralienschwebebecken, in dem man sich wie im Toten Meer ganz entspannt treiben lassen kann, zur Verfügung.

Passend dazu plante und realisierte KLAFS, der Marktführer im Bereich Sauna, Pool und Spa, für das GesundZeitResort – neben einem orientalischen Hamam, einem orientalischen Schlammbad, einem Infrarotraum mit vier InfraPlus-Sitzen und einem Schneeparadies, in dem sich die Gäste nach dem Sauna- oder Dampfbad mit feinstem Pulverschnee abkühlen können – sieben Themensaunen (drei im Innen- und vier im Außenbereich), in denen die wichtigsten Handwerkstraditionen der Region wieder aufleben.

So ziehen zum Beispiel in der Schmiedesauna als Hommage an die Blütezeit der Nagelschmiede in Weißenstadt ein Amboss und historische Schmiedewerkzeuge die Blicke auf sich, in der Holzwerkstattsauna sorgen historische Holzräder und Holzböcke sowie Sägeblätter dafür, dass die Gäste einen bleibenden Eindruck von dieser Handwerkskunst erhalten, in der Biersauna erinnern historische Bierfässer aus Holz an die guten alten Zeiten und die Bergwerkssauna bringt die Gäste gedanklich zurück ins 16. bis 18. Jahrhundert, in denen die Bürger von Weißenstadt in Bergwerken erfolgreich nach Bergkristallen gruben.

Eine alles andere als alltägliche Aufgabe für die Experten des Marktführers im Bereich Sauna, Pool und Spa. „Die historischen Dekoelemente für dieses Projekt haben wir bei zahlreichen unkonventionellen Bezugsquellen wie beispielsweise dem Heimatmuseum in Wackershofen oder einem Schauschmied in Langenburg organisiert. Auch ansonsten hat dieses Projekt die einzelnen Fachabteilungen bei KLAFS kräftig herausgefordert“, erinnert sich Michael Bauer, Leiter Großkunden Vertrieb Inland bei KLAFS, an dieses außergewöhnliche Projekt zurück.

So wünschten sich die Investoren beispielsweise für das Acryl-Dampfbad im angrenzenden Schwimmbereich eine besondere Attraktion. Gemeinsam entstand dann die Idee eines wasserspeienden Geysirs, den KLAFS eigens für dieses Projekt entwickelt und realisiert hat.

Auch die in Holzständerbauweise errichteten Saunahäuser im Außenbereich hat KLAFS vollumfänglich geplant und schlüsselfertig gebaut. Selbst bei der Beschaffung des von innerhalb der Sauna und vom Vorraum zugänglichen Brotbackofens der Bäckereisauna stand das KLAFS Team den Investoren mit Rat und Tat zur Seite.

Trotz dieser Vielzahl an ungewöhnlichen Herausforderungen gelang es KLAFS, alle Arbeiten statt in der ursprünglich geplanten Bauzeit von sechs Monaten sogar in nur vier Monaten erfolgreich abzuschließen.

Nicht nur thematisch, sondern auch in der Materialauswahl stand beim GesundZeitResort die Historie der Region Pate. So kam beispielsweise der im Fichtelgebirge vorkommende Fichtelgranit zur Anwendung.

Mit diesem regionalen Granit ist das Steinschleiferei-Granitdampfbad ausgekleidet, und das in verschiedenen Bearbeitungszuständen – von bruchrau im Fußbereich bis hin zu auf Hochglanz poliert auf den Sitzbänken. Eine Hommage an die Steinschleiferkunst, denn der Weißenstädter Erhard Ackermann gilt als Begründer der industriellen Granitveredelung in Deutschland. Zusätzlich sind als interessantes optisches Detail große, grob behauene Granitblöcke in der Mitte der Kabine angeordnet.

Auch wenn die Themensaunen im Endergebnis sehr außergewöhnlich geworden sind – sie basieren in ihrer Grundkonstruktion auf gewerblichen Standardkabinen von KLAFS, so dass hier ein sehr interessantes Verhältnis von Außenwirkung und Anschaffungskosten entstanden ist.

Wie üblich bei KLAFS sind die Kabinen zudem mit zahlreichen einzigartigen technischen Lösungen ausgestattet, damit auch die Betriebskosten erfreulich niedrig ausfallen. So sorgen in allen Saunen sogenannte EcoPlus-Thermodecken dafür, dass die Wärme weitaus länger in der Kabine bleibt als bei herkömmlichen Deckenkonstruktionen. Ergänzend dazu kommt der Klimamanager zum Einsatz, der die Frischluftzufuhr über einen Ventilator auf die tatsächlich benötigte Menge reguliert – denn zu viel Lüften bedeutet auch zu hohe Energiekosten.

Auch in Sachen Sicherheit sind die Saunakabinen auf der Höhe der Zeit: Sie sind alle mit dem patentierten Keyguard-System ausgestattet. So kann das Aufsichtspersonal bei den Saunen den Heizvorgang des Saunaofens erst nach einer Sichtkontrolle vor Ort per Schlüsseldrehung starten. Und alle Saunasteuerungen sind VDE-geprüft und verfügen über zwei redundante, also voneinander unabhängige Sicherheitssysteme zur Temperaturüberwachung, die eine sichere Abschaltung bei fest definierten Temperaturgrenzen gewährleisten.

In den Dampfbödern ist zudem das Green Steam-Paket integriert, das ebenfalls den Energieverbrauch spürbar reduziert. Durch die beiden speziellen Technologien Steamix und Optisteam wird der Dampf hier im idealen Verhältnis mit Frischluft und Duftstoffen gemischt und durch die Kabine geleitet. Zusammen mit einem ausgeklügelten Abluftsystem sorgen diese Technologien dafür, dass der Einsatz von Energie und die Dampfbildung optimiert ist.


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